Geschichte & Kultur

Geschichte & Kultur der Färöer Inseln

Färöer Inseln - Schaf vor Haus
Geschichte & Kultur der Färöer Inseln – viele Parallelen zu Island, Dänemark & Norwegen

Die Geschichte und die Kultur der Färöer Inseln finden ihren Ursprung in der Mitte des vierten bis sechsten Jahrhunderts nach Christus und beginnen mit verkohlten Gerstenkörnern aus Á Sonderum. Insbesondere zur Geschichte Islands, Norwegens und Dänemarks gibt es immer wieder Parallelen und Berührungspunkte.

Im folgenden Abschnitt findet sich eine bunte Mischung aus Einblicken in die Geschichte und die Kultur der Färöer Inseln. So lässt sich ein Urlaub auf den Färöern nicht nur vorbereiten, sondern dank einigen Rezepten aus der Küche der Färöer Inseln auch gleich nochmal nachempfinden!

Architektur

Traditionell ist die Architektur der Färöer Inseln durch Materialien wie Stein, Torf und Gras, verbaut in kleinen Häusern, geprägt. Diese fügen sich perfekt in die raue, grüne Landschaft der Färöer ein.

Heute sind die Färöer Inseln vor allem für ihre vielen, bunt bemalten Häuser bekannt.

Bevölkerung

Auf den Färöer Inseln leben derzeit rund 50.000 Einwohner. Mit einer Bevölkerungsdichte von rund 35 Einwohnern pro Quadratkilometer sind die Färöer damit die dicht besiedeltste Region der nordischen Ländern. Die Bevölkerung hat ihren Urpsrung in Skandinavien und gilt als Nachfahren der Wikinge. Typisch für die Färöer Inseln sind die vielen kleineren Orte, die sich über das gesamte Archipel verteilen.

Flora & Fauna

Die Färöer Inseln sind eine Inselgruppe vulkanischen Ursprungs und in ihrer Landschaft durch Vulkanaktivitäten geprägt. Wahrzeichen der Färöer sind die riesigen Schafsherden, die zu tausenden auf der Inselgruppe leben. Zusätzlich gelten die Färöer nicht umsonst als Heimat und Nistgebiet zahlreicher Vogelarten.

Geschichte

Die Geschichte der Färöer Inseln beginnt Mitte des 4. bis 6. Jahrhunderts. Um 625 wurde die Inselgruppe durch irische Mönche besiedelt und später dann durch die Wikinger. 1035 wurden sie Teil Norwegen, seit 1814 gehört die Inselgruppe ausschließlich zu Dänemark. Mit dem Zweiten Weltkrieg wurden die Färöer Inseln 1948 schließlich weitgehend autonom.

Küche & Essen

Die färingische Küche ist vor allem durch die dort heimischen “Zutaten” und die raue Umwelt geprägt. So zählen Schafe, die heimischen Vögel und die Fischerei zu den zentralen tierischen Elementen der Küche. Die pflanzliche Grundlage bieten etwa Kartoffeln, Steckrüben und Rhabarber.

Politik & Regierung

Die Färöer Inseln sind ein eigenständiges, autonom regiertes Gebiet und gehören formal zu Dänemark. Regeln, die nur die Färöer Inseln betreffen, können diese weitestgehend autonom festlegen – dazu zählen etwa Zollbestimmungen und steuerliche Regelungen. Die Färöer Inseln gehören nicht zur Europäischen Union.

Sport

Fussball ist der vielleicht populärste Sport auf den Färöer Inseln. Gleichzeitig ist das Rudern der Nationalsport der Färinger. Mit Pál Joensen gewinnt zusätzlich das Schwimmen immer mehr Bedeutung auf der Inselgruppe. Joensen konnte bereits mehrere Medaillen und Topplatzierungen auf internationaler Ebene gewinnen. Hier gibt es mehr Informationen zum Sport der Färöer Inseln.